Wir brauen Craftbiere – alles andere wäre ja auch langweilig, oder?
Der berühmte fränkische Raubritter und „Schnapphahn“ Eppelein von Geilingen – wir wollen ihn der Kürze halber einmal „Epp“ nennen – hatte es schon im 14. Jahrhundert vorgemacht: Gegen das damalige Nürnberger „Establishment“ setzte er sich unkonventionell und kreativ zur Wehr.

So wie Eppelein damals „wirkte“, so wollen wir heute unsere Biere brauen: Unkonventionell und kreativ, in kleinen Mengen, und in möglichst einwandfreier Qualität.

Dies heißt aber auch, dass wir – im Gegensatz zu vielen Großbrauern – um das deutsche (oder das bayerische) „Reinheitsgebot“ kein großes Brimborium machen.

Diese angeblich „erste Lebensmittelrichtlinie“ von 1516 mit den Grundelementen Wasser, Hopfen und Malz – der Zusatz von Hefe (und leider auch die anderen vielen chemischen „Helferlein“ diverser industrieller Großbrauer) kam erst viel später dazu – sollte eigentlich jede Brauerei, egal ob Mega-, Groß-, Mittel-, Klein- oder Mikro-, als elementar ansehen, also auch wir. Wobei wir ab und zu auch mal „abschweifen“, um jenseits dieser „Vorschriften“ den einen oder anderen kreativen Sud einzubrauen.

Was uns aber immer wichtig ist und auch wichtig bleibt: Natürlichkeit. Sämtliche unserer Craftbiere sind naturtrüb, d. h. sie sind weder „totfiltriert“, oder mit irgendwelchen chemischen Substanzen – egal ob anschließend wieder herausgefiltert oder nicht – aufbereitet. Schließlich wollen wir, dass unsere Biere frisch und möglichst schnell getrunken werden.

Ob regional („Franconian Style“), international (IPAs, Stouts, Porter, Strong Ales, Sondersude mit ausländischen Hopfensorten), oder saisonal, kreativ & experimentell (spezielle Sommer- und Winterbiere, Fasten- und Maibock in Kleinstmengen, sowie „Nicht-„RHG“-Kreationen“) gebraut, wir sind offen für (fast) alles und lernen gerne dazu. Wichtig ist, dass unsere Kunden – ob nah oder fern – unsere Craftbiere so gut finden, wie auch viele Franken den Raubritter Eppelein gut fanden, oder „Epp“, wie wir ihn der Kürze halber gerne immer wieder nennen wollen.

„Keep Craftbeer alive“ – in Franken, Deutschland, und weltweit.