60 Kilometer südlich von Berlin erstreckt sich die idyllische, einem Flussdelta gleichende Auenlandschaft des Spreewalds. Die Niederung mit ihrem einzigartigen Mikroklima bietet die beste Voraussetzung zur Reifung von Whisky und Rum. Hier, inmitten eines Biosphärenreservats, befindet sich die 2003 gegründete und 2016 von den »Spreewood Distillers« übernommene Spreewald- Destillerie im malerischen Dorf Schlepzig. Die Spreewald-Destillerie ist die älteste Whisky-Destillerie Brandenburgs und die erste Roggen-Whiskey-Destillerie Deutschlands.

Hinter den »Spreewood Distillers« stehen drei in der Spirituosenindustrie nicht ganz unbekannte Personen. Da ist zum einen Steffen Lohr. Der ehemalige Bartender (u. a. »Der Raum«, Melbourne) arbeitete jahrelang als Markenbotschafter für Bacardi bevor er sich mit Bastian Heuser und Sebastian Brack mit der Agentur »Small Big Brands« selbständig machte. Sebastian Brack wiederum erfand die erfolgreiche Bitterlimonadenmarke »Thomas Henry« und ist Mitgründer von »Belsazar« Vermouth. Dritter im Bunde ist Bastian Heuser – ebenfalls ehemaliger Bartender und einer der Mitgründer des »Bar Convent Berlin«, der europäischen Leitmesse für die Bar- und Getränkeindustrie.

Mit der Übernahme der Destillerie im Herbst 2016 erfüllte sich für die drei der langgehegte Traum nach der eigenen Spirituosen-Manufaktur. Die Spreewood Distillers produzieren neben dem mehrfach ausgezeichneten STORK CLUB Whisky auch Butterbird Rum, sowie eine kleine Auswahl an Likören und Geisten.

Über die Spreewald Destillerie

Auf ca. 1.500 qm Grundfläche erstreckt sich das nach Art eines klassischen Vier-Seiten-Hofes neu errichtete Gebäude-Ensemble der Destillerie inmitten von Schlepzig. Das Dorf mit seinen 619 Einwohnern wurde übrigens 1999 zum schönsten Dorf Brandenburgs ausgezeichnet! Die Gebäude beherbergen ein Hof-Café, einen Hofgarten, einen Seminarraum mit offener Küche für bis zu 20 Personen, einen Event-Raum mit offener Küche für bis zu 50 Personen, das Brennhaus, die Whisky-Scheune sowie eine Kahnterrasse mit direktem Zugang zum Spreekanalnetz.